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Rassismus in Deutschland – Ein Aufruf zur Veränderung und Solidarität

21.03.2025

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) fordert eine verstärkte Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus sowie politischen Willen zur Bekämpfung der Diskriminierung von Muslimen und Minderheiten.

Rassismus stellt nach wie vor eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar, insbesondere die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund, von denen Muslime in Deutschland häufig betroffen sind. Besonders besorgniserregend ist der ansteigende antimuslimische Rassismus, der sich in unterschiedlichen Formen zeigt – von Vorurteilen und Hetze bis hin zu struktureller Benachteiligung.

KRM-Sprecher Mohamed El.Kaada erklärt: „Antimuslimischer Rassismus ist keine Randerscheinung, sondern traurige Realität für viele Muslime in Deutschland. Es ist unerlässlich, dass wir als Gesellschaft eine klare Haltung gegen diese Diskriminierung einnehmen. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, diese Werte in die öffentliche Diskussion einzubringen und zur Stärkung der Demokratie.beizutragen.“

In den letzten Jahren sind die Angriffe auf Moscheen erschreckend angestiegen. Während sich 2023 die Zahl der Übergriffe mit 137 Fällen im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdreifacht hatte, hat sie sich 2024 mit 174 Fällen nochmals signifikant erhöht. Auch in diesem Jahr bleibt die steigende Tendenz erhalten: Nach weniger als drei Monaten sind bereits 47 Übergriffe registriert worden. Diese Zahlen verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, muslimische Gemeinschaften besser zu schützen und rassistische Gewalt entschlossen zu bekämpfen.

El Kaada weiter: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir auf allen Ebenen – sei es staatlich, gesellschaftlich oder religiös – zusammenarbeiten, um antimuslimischem Rassismus entgegenzuwirken.Auch der Antisemitismus ist in Deutschland wie weltweit besorgniserregend gestiegen.Unsere Gemeinschaften dürfen nicht länger Opfer von Vorurteilen und Hass sein.“

Im Jahr 2023 veröffentlichte der vom Bundesinnenministerium eingesetzte Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit einen detaillierten Bericht, der zahlreiche Empfehlungen zur Bekämpfung des antimuslimischen Rassismus enthält. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, das Bewusstsein für Muslimfeindlichkeit in der Gesellschaft zu schärfen und effektive Maßnahmen gegen Diskriminierung umzusetzen. Doch bisher sind diese Empfehlungen weitgehend unbeachtet geblieben, und die Umsetzung steht nach wie vor aus. Der KRM fordert die Politik auf, endlich konkrete Schritte zu unternehmen und die Vorschläge des Expertenkreises in die Praxis umzusetzen, um dem anhaltenden antimuslimischen Rassismus wirksam zu begegnen.

Der KRM setzt sich aktiv gegen antimuslimischen Rassismus ein und fordert von der Politik unter anderem die Schaffung einer speziellen Beauftragtenstelle für antimuslimischen Rassismus. „Die Einrichtung einer/eines Beauftragten für antimuslimischen Rassismus wäre ein wichtiger Schritt, um die spezifischen Probleme unserer Gemeinschaft gezielt anzugehen und in den politischen Fokus zu rücken“, betont El Kaada.

Darüber hinaus arbeitet der KRM eng mit anderen religiösen Gemeinschaften zusammen, um ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz zu setzen. Diese interreligiösen Initiativen, wie die regelmäßigen Spitzentreffen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz, betonen den Zusammenhalt und die Solidarität in schwierigen Zeiten. Religionen setzen in Zeiten schwerer Krisen ein gemeinsames Zeichen für Frieden – das ist wertvoll und verdient Anerkennung.

Die KRM-Initiativen umfassen zudem umfangreiche Bildungsprojekte zur Sensibilisierung der Gesellschaft und eine stetige Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Belange der muslimischen Gemeinschaft hinzuweisen und die Dringlichkeit eines konsequenten Handelns zu unterstreichen. „Rassismus, ob gegen Muslime oder andere Gruppen, ist keine Meinung, sondern ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, das nur durch gemeinsames Handeln und Solidarität überwunden werden kann“, schließt el Kaada. „Gemeinsam müssen wir eine Gesellschaft schaffen, die auf Respekt, Gerechtigkeit und Vielfalt basiert.“

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21. März 2025

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) fordert eine verstärkte Auseinandersetzung mit antimuslimischem Rassismus sowie politischen Willen zur Bekämpfung der Diskriminierung von Muslimen und Minderheiten.

Rassismus stellt nach wie vor eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar, insbesondere die Diskriminierung von Menschen mit Migrationshintergrund, von denen Muslime in Deutschland häufig betroffen sind. Besonders besorgniserregend ist der ansteigende antimuslimische Rassismus, der sich in unterschiedlichen Formen zeigt – von Vorurteilen und Hetze bis hin zu struktureller Benachteiligung.

KRM-Sprecher Mohamed El.Kaada erklärt: „Antimuslimischer Rassismus ist keine Randerscheinung, sondern traurige Realität für viele Muslime in Deutschland. Es ist unerlässlich, dass wir als Gesellschaft eine klare Haltung gegen diese Diskriminierung einnehmen. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, diese Werte in die öffentliche Diskussion einzubringen und zur Stärkung der Demokratie.beizutragen.“

In den letzten Jahren sind die Angriffe auf Moscheen erschreckend angestiegen. Während sich 2023 die Zahl der Übergriffe mit 137 Fällen im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdreifacht hatte, hat sie sich 2024 mit 174 Fällen nochmals signifikant erhöht. Auch in diesem Jahr bleibt die steigende Tendenz erhalten: Nach weniger als drei Monaten sind bereits 47 Übergriffe registriert worden. Diese Zahlen verdeutlichen die dringende Notwendigkeit, muslimische Gemeinschaften besser zu schützen und rassistische Gewalt entschlossen zu bekämpfen.

El Kaada weiter: „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir auf allen Ebenen – sei es staatlich, gesellschaftlich oder religiös – zusammenarbeiten, um antimuslimischem Rassismus entgegenzuwirken.Auch der Antisemitismus ist in Deutschland wie weltweit besorgniserregend gestiegen.Unsere Gemeinschaften dürfen nicht länger Opfer von Vorurteilen und Hass sein.“

Im Jahr 2023 veröffentlichte der vom Bundesinnenministerium eingesetzte Unabhängige Expertenkreis Muslimfeindlichkeit einen detaillierten Bericht, der zahlreiche Empfehlungen zur Bekämpfung des antimuslimischen Rassismus enthält. Diese Empfehlungen zielen darauf ab, das Bewusstsein für Muslimfeindlichkeit in der Gesellschaft zu schärfen und effektive Maßnahmen gegen Diskriminierung umzusetzen. Doch bisher sind diese Empfehlungen weitgehend unbeachtet geblieben, und die Umsetzung steht nach wie vor aus. Der KRM fordert die Politik auf, endlich konkrete Schritte zu unternehmen und die Vorschläge des Expertenkreises in die Praxis umzusetzen, um dem anhaltenden antimuslimischen Rassismus wirksam zu begegnen.

Der KRM setzt sich aktiv gegen antimuslimischen Rassismus ein und fordert von der Politik unter anderem die Schaffung einer speziellen Beauftragtenstelle für antimuslimischen Rassismus. „Die Einrichtung einer/eines Beauftragten für antimuslimischen Rassismus wäre ein wichtiger Schritt, um die spezifischen Probleme unserer Gemeinschaft gezielt anzugehen und in den politischen Fokus zu rücken“, betont El Kaada.

Darüber hinaus arbeitet der KRM eng mit anderen religiösen Gemeinschaften zusammen, um ein starkes Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz zu setzen. Diese interreligiösen Initiativen, wie die regelmäßigen Spitzentreffen mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz, betonen den Zusammenhalt und die Solidarität in schwierigen Zeiten. Religionen setzen in Zeiten schwerer Krisen ein gemeinsames Zeichen für Frieden – das ist wertvoll und verdient Anerkennung.

Die KRM-Initiativen umfassen zudem umfangreiche Bildungsprojekte zur Sensibilisierung der Gesellschaft und eine stetige Öffentlichkeitsarbeit, um auf die Belange der muslimischen Gemeinschaft hinzuweisen und die Dringlichkeit eines konsequenten Handelns zu unterstreichen. „Rassismus, ob gegen Muslime oder andere Gruppen, ist keine Meinung, sondern ein ernsthaftes gesellschaftliches Problem, das nur durch gemeinsames Handeln und Solidarität überwunden werden kann“, schließt el Kaada. „Gemeinsam müssen wir eine Gesellschaft schaffen, die auf Respekt, Gerechtigkeit und Vielfalt basiert.“