Islamische Religionsgemeinschaften und türkische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben den blutigen Angriff Israels auf die Friedensflotte nach Gaza auf das Schärfste verurteilt und werteten den Angriff als einen Versuch, die Friedensbemühungen zu sabotieren. „Diese Gräueltat war eine Missachtung des Völkerrechts und eine unerklärliche Gewalttat, die grundlegende menschliche Werte missachtet“, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Presseerklärung.
Die Reaktion der UNO und anderer internationaler Organisationen und Institutionen seien zwar angemessen und richtig gewesen. "Es ist aber auch klar, dass Israel die Resolutionen der Vereinten Nationen bisher nicht anerkannt hat. Die internationale Gemeinschaft darf sich nicht mit einer Verurteilung begnügen, sondern muss das rechtlich Notwendige gegen Israel ergreifen, solange diese nicht das internationale Völkerrecht anerkennt. Das internationale Völkerrecht hat seine Gültigkeit für alle Staaten und kein Staat steht über diesem Recht", so die NGOs.
Die Organisationen, die diese Erklärung tragen, lehnen jegliche Gewalt, Radikalismus und Rassismus unabhängig von Religion, Sprache und Nationalität ab und rufen im Namen eines gemeinsamen Gewissens der Menschheit die Öffentlichkeit dazu auf: "Die israelische Regierung muss sich schon aus Achtung vor dem eigenen Volk wegen dieser blutigen Aktion bei der Weltöffentlichkeit entschuldigen."
Kizilkaya beim 2.Ökumenischen Kirchentag
Montag, 17. Mai 2010 um 18:00 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrates, Ali Kizilkaya, nahm als Sprecher des Koordinationsrates der Muslime in Deutschland am 2.Ökumenischen Kirchentag in München teil. Kizilkaya sprach beim Empfang der christlich-islamischen Begegnungsstätte und ging dabei auf die Wichtigkeit des Dialogs ein.
Kizilkaya sprach mit Innensenator Körting und dem Vorstand der IFB
Sonntag, 02. Mai 2010 um 22:25 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrates besuchte am 30.04.2010 die Islamische Föderation in Berlin (IFB) und kam dort mit dem Vorstand der IFB und dem Innensenator von Berlin, Herrn Körting ins Gespräch.
Kizilkaya berichtete dem Vorstand der IFB, wie es zum Austritt aus der Islamkonferenz kam und forderte vom Innensenator Körting, dass die Politik das Gespräch mit den Muslimen ernst nehmen und intensivieren müsste.
Kizilkaya (Vorsitzender des Islamrates), Baskaya (Präsident der IFB), Innensenator Körting
und Kesici (Vizepräsident der IFB)
Foto: Menderes Singin
Islamrat begrüßt die Wahl von Frau Özkan zur Ministerin
Montag, 26. April 2010 um 23:22 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrates für dieBundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, begrüßt die Berufung von Aygül Özkan zur Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Niedersachsen. "Die Politik hat Migranten über viele Jahre benachteiligt", so Kizilkaya weiter. Özkans Aufstieg in die politische Elite in Deutschland könne "motivieren, dass man in dieser Gesellschaft auch als Zuwanderer weiterkommen kann".
Der Islamrat zeigt Unverständnis für die Entscheidung der Staatsanwaltschaft
Mittwoch, 11. November 2009 um 00:04 Uhr
Der Vorsitzender des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, zeigte Unverständnis für die Entscheidung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft, die die Besudelung einer Moschee im unterfränkischen Elsenfeld mit Tieraugen und Schweineblut als normale Sachbeschädigung einstuften. Die Staatsanwaltschaft bewertete das Motiv der Täter nicht in ausreichender Weise. In ihren Geständnissen gaben die Täter zu, dass sie für den Bau der Moschee kein Verständnis hätten.
Gegenüber dem ddp-bay äußerte Kizilkaya: «Man darf Islamfeindlichkeit nicht verharmlosen». Kizilkaya forderte weiterhin, dass die Staatsanwaltschaft in alle Richtungen ermitteln müsste. Laut Kizilkaya war die Tat «sehr durchdacht und nicht spontan».
Auch die SPD äußerte ihre Kritik am Verhalten der Staatsanwaltschaft. Der rechtspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Franz Schindler sagte gegenüber der ddp-bay, dass es unsäglich sei, dass die Staatsanwaltschaft «keinerlei» extremistischen Hintergrund sehe.
Tag der offenen Moscheen
Dienstag, 29. September 2009 um 00:21 Uhr
In hunderten von Moscheen des Koordinationsrates der Muslime werden am 3. Oktober 2009 sich die Türen für ihre Nachbarn öffnen.
Jedes Jahr am 3. Oktober findet der bundesweite Tag der offenen Moschee (TOM) statt. In diesem Jahr öffnen die Moscheen ihre Pforten und stellen sich und den Islam in Deutschland unter dem Titel "Moscheen - Ein fester Teil der Gesellschaft. 60 Jahre Bundesrepublik und seine Muslime" interessierten Besuchern vor.
Tag der offenen Moschee - Flyer
Montag, 28. September 2009 um 23:37 Uhr
Der Koordinationsrat der Muslime hat anlässlich des Tages der offenen Moscheen 2009 einen Flyer mit dem Titel: "Moscheen - Ein fester Teil der Gesellschaft - 60 Jahre Bundesrepublik und seine Muslime" herausgegeben und möchte damit ein besseres Verständnis zwischen den Bürgern erreichen.
Trauerkundgebung in Berlin für die ermordete Marwa El-Scherbini
Sonntag, 19. Juli 2009 um 19:53 Uhr
In Berlin veranstalteten die Islamische Föderation in Berlin, die Initiative Berliner Muslime, der IGMG-Landesverband Berlin und zahlreiche weitere muslimische Institutionen eine Trauerkundgebung für die ermordete Marwa El-Scherbini.
Die Veranstalter wollten mit der Trauerkundgebung zum einen für ihre ermordete Schwester im Islam beten und zum anderen ihre Enttäuschung über die mangelnde Positionierung der Mehrheitsgesellschaft kundtun.
Generalsekretär des Islamrates Burhan Kesici
Die Kundgebung, an der trotz Regen ca. 500 Personen teilnahmen, wurde mit einer Koranrezitation eröffnet. Anschließend sprach der Generalsekretär des Islamrates für die Bundesrepublik Deutschland. Herr Kesici gedachte der ermordeten Schwester und sprach den Verwandten sein Beileid aus.
Islamratsvorsitzender mahnte politische Konsequenzen an
Sonntag, 12. Juli 2009 um 22:02 Uhr
Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kizilkaya, hat den Verletzten Ehemann der im Dresdener Landgericht getöteten Marwa El-Sherbini besucht. „Die islamische Gemeinschaft trauert um Schwester Marwa El-Sherbini, die auf schreckliche Weise ermordet wurde. Die islamfeindliche Tat hat uns zutiefst erschüttert. Unser tiefstes Beileid und Mitgefühl gilt ihrer Familie und ihren Verwandten, denen wir in dieser schweren Zeit viel Kraft wünschen“, erklärte Kizilkaya.
KRM zutiefst besorgt über die zunehmende Ausländerfeindlichkeit bei deutschen Jugendlichen
Freitag, 20. März 2009 um 01:00 Uhr
Am Dienstag haben der Bundesinnenminister Dr. Schäuble und der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V. (KFN) Prof. Dr. Christian Pfeiffer eine Studie über „Jugendliche in Deutschland als Täter und Opfer von Gewalt“ vorgestellt. Darin wird von ausländerfeindlichen Einstellungen und Verhaltensweisen von deutschen Jugendlichen berichtet. So seien nach der Studie rund 14,4 Prozent der befragten Jugendlichen als „sehr ausländerfeindlich“ einzustufen. Darüber hinaus bestehe bei den befragten deutschen Jungen und Mädchen eine zunehmende Mitgliedschaft bei rechtsextremen Gruppen oder Kameradschaften und antisemitische Einstellungen.
KRM Sprecher Erol Pürlü sagte: „Wir sind sehr besorgt über die Ergebnisse der Studie, die uns die ausländerfeindlichen Einstellungen von deutschen Jugendlichen vor den Augen geführt hat. Erst recht, wenn man bedenkt, dass diese Jugendlichen die Erwachsenen von morgen sein werden.“
In einer Pressemitteilung teilte der Sprecher des Koordinationsrats der Muslime in Deutschland Ali Kizilkaya mit, dass der Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan im Jahre 1429 nach islamischer Zeitrechnung am 1.September 2008 beginnt und am 29. September 2008 endet. Damit wird das Ramadanfest am 30.September 2008 gefeiert. So begehen erstmalig in Deutschland alle großen Verbände den Ramadan und Fest des Fastenbrechens zum selben Zeitpunkt.